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GENOSSENSCHAFT STELLT FLüCHTLINGEN WOHNRAUM ZUR VERFüGUNG

Schlieren, 12. Dezember 2017. Die Siedlungsgenossenschaft Eigengrund (SGE) vermietet ab sofort einige ihrer Wohnungen an die Stadt Dietikon, denn diese sucht Platz für 40 Asylsuchende.

Im kommenden Jahr wird in Dietikon das Haus an der Zürcherstrasse 215 abgerissen, in dem zurzeit ca. 40 Asylsuchende, vorläufig Aufgenommene und anerkannte Flüchtlinge wohnen. Das betreffende Grundstück liegt in direkter Nachbarschaft zu Wohnhäusern, die der Siedlungsgenossenschaft Eigengrund gehören. Die Stadt Dietikon hat verschiedene Varianten für einen Ersatzneubau vor Ort geprüft. Bei allen hätten Qualitäten vor Ort, unter anderem ein Fussballfeld, aufgegeben werden müssen. Zudem erachtet der Vorstand der SGE die dezentrale Unterbringung von Asylsuchenden an verschiedenen Standorten als geeignetere Lösung.

Daher hat die SGE der Stadt Dietikon angeboten, ihr stattdessen eine Anzahl von Wohnungen in ihren verschiedenen Siedlungen in Dietikon zu vermieten, damit sie diese Asylsuchenden, vorläufig Aufgenommenen oder anerkannten Flüchtlingen zur Verfügung stellen kann.

Die Verhandlungen mit der Stadt Dietikon laufen noch. Fest steht, dass nur Wohnungen angeboten werden, die durch normale Wegzüge frei werden, und dass sie im Sinn eines Pilotprojekts vorerst auf ein Jahr befristet vermietet werden. Über eine längerfristige Vermietung wird später entschieden. Mieterin der Wohnungen ist die Stadt Dietikon. Die Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner übernimmt die Organisation ORS, die dafür in ganz Dietikon zuständig ist. Die ersten Wohnungen werden im Dezember 2017 bezogen. Es werden vorerst maximal vier Wohnungen übergeben. Die Belegungsvorschriften der Genossenschaft werden eingehalten.

Die SGE hat bereits 2016 bei der Zwischennutzung ihrer Stammsiedlung am Letzigraben in Zürich gute Erfahrungen mit der Unterbringung von Asylsuchenden gemacht. Es entspricht der Vision und dem Leitbild der SGE, sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten auch für Benachteiligte einzusetzen. Sie wird sich für ein möglichst reibungsloses Zusammenleben und eine bestmögliche Integration der Neuzuzügerinnen und -zuzüger einsetzen.


 

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